Therapie mit medizinischen Blutegeln

Blutegel als traditionelle und moderne Arzneimittel

Es dürfte heute an der Zeit sein, dass die Heilkunde sich wieder auf ein solches altehrwürdiges, erfolgreiches und vielgepriesenes Heilmittel besinnt. Nicht einer hemmungs- und kritiklosen Anwendung von Blutegeln bei allen möglichen Krankheiten ist hier das Wort geredet, sondern ihrer vernunftgemässen, theoretisch und praktisch wohlbegründeten Anwendung in ausgewählten Krankheitsfällen.

Das notiert der Frankfurter Arzt Heinz Bottenberg in den 1930er-Jahren. Er bezieht sich damit auf die frühe Anwendung durch die Ägypter um 1550 v. Chr., auf den exzessiven Gebrauch zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die nachfolgende, totale Streichung der Therapie aus medizinischen Lehrbüchern.

Wie auch Regenwürmer gehören Blutegel zur Familie der Ringelwürmer. Die therapeutische Wirkung der saugenden Egel geht auf den Blutverlust, eine verbesserte Lymphdrainage sowie auf die biochemischen Einflüsse des Speichels zurück.

Zuletzt erforschten Wissenschaftler die Blutegeltherapie. Bei Arthrose des Knies und des Daumensattelgelenks sowie bei Tennisarm bestätigten sie schmerzlindernde Effekte und eine verbesserte Beweglichkeit des betroffenen Körperteils. Naturheilkundlich kommen Blutegel erfahrungsgemäß auch bei Krampfaderleiden, Tinnitus und chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen zum Einsatz.

Häufig gestellte Fragen zur Blutegelbehandlung

  • +Woher stammen die Blutegel für die Behandlung?

  • +Wie viele Blutegel setzen Sie an?

  • +Wie lange dauert eine Blutegelbehandlung?

  • +Wie oft muss eine Behandlung mit Blutegeln durchgeführt werden?

  • +Ist eine Blutegelbehandlung schmerzhaft?

  • +Weshalb schwitzen Blutegel beim Saugen?

  • +Was passiert mit den Blutegeln nach der Behandlung?

  • +Was muss ich vor und nach der Behandlung beachten?

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